06/2010

Unsere Ursprünge – unser Weg 4

Heinrich Geyer
und die Allgemeine christliche Apostolische Mission
Eine weitere Folge unserer Reihe „Apostolische Kirchengeschichte“.

Wie im letzten Artikel über die KAG bereits erwähnt, kam es Mitte der 1850er Jahre nach dem Tod einiger Apostel zu der wichtigen Frage, ob die Verstorbenen ersetzt werden sollten. Man entschied sich jedoch nach reiflichen Überlegungen und Zuziehung der Propheten dazu, dass die Schrift dazu keine Ermächtigung gäbe.
Der deutsche Engelprophet Heinrich Geyer rief bei einer Apostelversammlung 1860 in Albury zwei neue Apostel, was jedoch nach sofortigem Abbruch der Versammlung und Beratungen verworfen wurde. Diese Rufung blieb jedoch nicht folgenlos und es kam durch Heinrich Geyer zu einer Spaltung mit der Entstehung einer neuen Gemeinschaft.

Bekannte Lieder und wie sie entstanden

Glaubenszeugnis am offenen Grab: Jesus meine Zuversicht
Trauer herrscht am Hofe des Kurfürsten von Brandenburg im Sommer 1649, denn der Erbprinz ist an einer tückischen Krankheit gestorben, kaum dass er Mama und Papa sagen konnte. Der Tod des Kindes trifft ganz besonders die Mutter.
Louise Henriette von Brandenburg ist erst seit drei Jahren mit dem großen Kurfürsten verheiratet und ganze 22 Jahre alt. In reformiertem Glauben erzogen, lässt sie sich Trost von Christus zusprechen. Im Anblick ihres toten Sohnes dichtet die Kurfürstin das Lied „Jesus meine Zuversicht.“

Volxbibel

Was hat es mit ihr auf sich? –
„Volxbibel“
Nahezu zeitgleich wurde ich zweimal auf die Volxbibel aufmerksam: Evangelist Rainer Spree (München) hat im Amtsblatt für den 17. Januar 2010 das Textwort um den Wortlaut in der Volxbibel ergänzt.

Römer 12, 9-11 (nach „Hoffnung für Alle“)
Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben. Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden, gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen.

Römer 12, 9-11 (Volxbibel)

Leute, so eine Pseudoliebe ist doch total ätzend. Auf gute Sachen sollt ihr ruhig abfahren, aber auf böse Sachen sollt ihr kotzen. Liebt euch gegenseitig, tut das ehrlich und ohne dabei zu lügen.

Gottes Sehnsucht – unser leidenschaftlicher Glaube!

Als Jesus im Säuglingsalter von Maria und Josef in den Tempel gebracht wurde, um dem Herrn dargestellt zu werden (Lk. 2, 22), segnete Simeon sie und wies gleichzeitig auf den Grund seines Kommens hin: zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird (Lk 2, 34).
Apostel Johannes beschrieb den Auftrag des Gottessohnes wie folgt: „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre“ (1. Joh. 3, 8).

Liebe Leser

Liebe Leser,

letzte Woche war ich zu Gast bei einer Konfirmation hier am Ort. Der Pfarrer eröffnete seine Predigt mit einer Pantomime. Die Anwesenden sollten raten, was er da gerade tut. Des Rätsels Lösung war nicht einfach. Er sagte: „Ich werfe den Anker aus als Zeichen der Hoffnung.“

Lasst mich heute einmal seine Predigt in meine eigenen Worte fassen.

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